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Mehr Gründungen, aber auch mehr Schließungen: Unternehmen-Gründerzahlen steigen

Deutsche Wirtschaft in Krise

Die deutsche Wirtschaft ist in einen Zustand geraten, in dem sich gleichzeitig mehr Unternehmen gründen als zuvor. Doch diese Gründungen werden oft mit einer höheren Zahl an Betriebsschließungen einhergehen. Dieser Trend wirft Fragen nach der Zukunft der deutschen Wirtschaft auf.

Mehr Gründungen, aber auch mehr Schließungen: Unternehmen-Gründerzahlen steigen

In den letzten Jahren hat die Anzahl der gegründeten Unternehmen in Deutschland stetig zugenommen. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gibt es im Durchschnitt 200.000 neue Unternehmen pro Jahr. Dies ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber den Vorjahren. Die Gründungen sind jedoch nicht immer von Erfolg geprägt. Viele der neuen Unternehmen scheitern bereits in den ersten Jahren.

Andererseits gibt es auch eine höhere Zahl an Betriebsschließungen. Laut dem Ifo-Institut gab es im Jahr 2022 etwa 140.000 Betriebsaufgaben, die in Deutschland eingestellt wurden. Die Schließungen sind oft auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen, wie z.B. die zunehmende Konkurrenz durch ausländische Unternehmen oder die steigenden Arbeitskosten.

Mehr Gründungen, aber auch mehr Schließungen: Unternehmen-Gründerzahlen steigen

Die Ursachen für diese Trend sind vielfältig. Einerseits gibt es eine zunehmende Globalisierung, die es Unternehmen erschwert, sich in Deutschland zu etablieren. Andererseits gibt es auch eine zunehmende Automatisierung und Digitalisierung, die Arbeitsplätze ersetzen kann.

„Hinter jeder Gründung steht ein Mensch mit einer Vision“, sagt Dr. Christian Kellner, Leiter des Unternehmens „Unterstützung von Gründern“. „Aber hinter jeder Schließung steht auch eine Geschichte, in der Menschen ihre Jobs verloren haben.“