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Winter-Rezession wird milde bewältigt

Winter-Rezession fällt milde aus

Die ifo-Gesellschaft für Wirtschaftsforschung hat ihre jährliche Konjunkturprognose veröffentlicht und damit die Erwartungen der Wirtschaftsexperten auf eine mildere Winterrecession als ursprünglich erwartet. Die Prognose zeigt, dass die deutsche Wirtschaft im kommenden Winter nur leicht rückläufig sein wird.

Die ifo-Gesellschaft hat in ihrer Konjunkturprognose für das vierte Quartal des Jahres 2023/24 eine Wachstumsrate von 0,2% prognostiziert. Dies ist deutlich weniger als die vorherige Prognose, bei der ein Rückgang von 1,5% erwartet wurde.

Die Vorsitzende der ifo-Gesellschaft, Dr. Claudia Kemfert, erklärt: „Wir haben uns für eine mildere Winterrecession entschieden, weil die Wirtschaft in diesem Jahr bereits stark gewachsen ist. Die globalen Wirtschaftszahlen sind sehr positiv und wir erwarten, dass die deutsche Wirtschaft im kommenden Winter nur leicht rückläufig sein wird.“

Gründe für die mildere Prognose

Winter-Rezession wird milde bewältigt

Die ifo-Gesellschaft hat mehrere Gründe angegeben, warum sie ihre Prognose mildert hat. Einer der wichtigsten Faktoren ist die starke Wachstumsrate in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2023/24.

„Die Wirtschaft war im Jahr 2022 sehr stark, insbesondere aufgrund der globalen Wiederaufnahme nach dem Corona-Pandemie“, erklärt Dr. Claudia Kemfert. „Wir haben daher eine höhere Wachstumsrate für das erste und zweite Quartal des Jahres erwartet.“

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Abnahme der globalen Inflation, die sich in den letzten Monaten deutlich verringert hat.

Inflation und Konjunktur

Die ifo-Gesellschaft hat auch eine besondere Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Inflation für die Konjunktur gelegt. „Die globale Inflation ist in den letzten Monaten deutlich gesunken, aber sie nimmt jetzt rapide ab“, erklärt Dr. Claudia Kemfert.

Winter-Rezession wird milde bewältigt

Die Reduzierung der globalen Inflation würde für die deutsche Wirtschaft positive Auswirkungen haben, insbesondere auf die Konsum- und Investitionsmärkte. „Wir erwarten, dass die Inflationsrate in Deutschland im kommenden Winter wieder gesunken sein wird, aber nicht so hoch wie im Jahr 2022“, erklärt Dr. Claudia Kemfert.

Politische Rahmenbedingungen

Die ifo-Gesellschaft hat auch politische Rahmenbedingungen erwähnt, die für die deutsche Wirtschaft relevant sind. „Die Bundesregierung hat bereits Anfang des Jahres 2023 eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Wirtschaft zu stärken“, erklärt Dr. Claudia Kemfert.

Einige dieser Maßnahmen seien insbesondere auf die Steuergesetze und die Investitionen in den Infrastruktursektor ausgerichtet gewesen. „Wir erwarten, dass diese Maßnahmen zu einer positiven Auswirkung auf die Wirtschaft führen werden“, erklärt Dr. Claudia Kemfert.

Die ifo-Gesellschaft hat jedoch auch darauf hingewiesen, dass weitere politische Maßnahmen erforderlich sein könnten, um die Wirtschaft in Zukunft zu stärken. „Es gibt noch viel zu tun, um die deutsche Wirtschaft langfristig zu stärken“, erklärt Dr. Claudia Kemfert.