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Fliesen-Zentrum Deutschland gerät in Insolvenz

Insolvenzfliesen-Zentrum Deutschland sucht Investor

Das Amtsgericht in Trier hat die Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH mit einer vorläufigen Insolvenzverwaltung belegt.

Beschäftigte werden zunächst nicht betroffen sein. Es ist jedoch unklar, wie lange das so bleibt. Das Unternehmen hatte im Jahr 2023 noch über 300 Mitarbeiter beschäftigt. Nach der Insolvenz waren nur noch etwa 100 Mitarbeiter bei den Firmengesellschaften übrig.

Firma und Gläubiger werden sich dann erst einmal auf eine Konkursverhandlung einlassen. Es wird also Zeit dauern, bis es klar ist, ob das Unternehmen gerettet werden kann.

Der Insolvenzantrag wurde am 1. August dieses Jahres von der Deutschen Bauhaus-Gesellschaft mbH, einem Tochterunternehmen des Fliesen-Zentrums Deutschland, eingereicht worden.

Eine offizielle Erklärung zu diesem Vorfall gab das Unternehmen bisher nicht ab. Der Insolvenzantrag war bereits im Mai dieses Jahres beim zuständigen Gericht eingegangen gewesen. Dieser wurde damals zurückgezogen. Auch diesmal gibt es Hinweise darauf, dass der Antrag möglicherweise aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten gestellt wurde. Diese Schwierigkeiten liegen wahrscheinlich in der Branche selbst. Die Fertigungsschwierigkeiten lassen sich nicht von der Wirtschaftskrise trennen. Dennoch ist die Situation für die Beschäftigten derzeit unklar.