Langsames Wachstum vor Augen
Die deutsche Wirtschaft wächst langsam wieder auf. Das schlägt sich auch in den Plänen der Unternehmen nieder. Laut dem Ifo-Institut planen die Unternehmen nach dem Beschäftigungsbarmeter einen Stellenabbau von etwa 0,3 Prozent. Das ist leicht weniger als im Vorjahr. Die Unternehmen sehen eine wachsende Konjunktur vor sich und wollen daher ihre Personalstruktur anpassen.
Die Industrie hatte sich gegenüber September leicht verschlechtert. Die Unternehmen planen weiter mit weniger Personal. Vor allem in der Autoindustrie sollen weitere Stellen abgebaut werden. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen seien dagegen mehr Neueinstellungen vorgesehen.

Die Dienstleister wollen dem Ifo zufolge eher Stellen aufbauen. Auch bei Leiharbeitsfirmen wachse angesichts der verbesserten Konjunkturaussichten die Zuversicht. Im Handel planten die Unternehmen dagegen unverändert mit weniger Personal. Auch im Baugewerbe zeichne sich ein leichter Stellenabbau ab.
Stimmung in der Wirtschaft verbessert sich
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hatte sich zuletzt erneut verbessert. Die Bundesregierung rechnet mit 1,3 Prozent Wachstum der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr. Das Ifo erwartet ein Plus von 1,4 Prozent. Damit würde die jahrelange Flaute enden: 2025 hatte das Bruttoinlandsprodukt nur um 0,2 Prozent zugelegt, in den beiden Jahren davor war die Wirtschaft geschrumpft.
Ende der Flaute: 1,4-Prozent-Wachstum erwartet

Eine Rolle bei dieser Entwicklung spielen auch politische Rahmenbedingungen. Die Bundesregierung hat sich in der Vergangenheit für eine Steuerpolitik ausgesprochen, die für Unternehmen attraktiver ist als andere Länder. Dies könnte dazu beitragen, dass Unternehmen mehr investieren und wachsen.
Ein weiterer Faktor ist die Globalisierung. Die deutsche Wirtschaft ist stark mit dem Ausland verbunden. Eine starke Konjunktur im Ausland kann auch zu einer stärkeren Entwicklung in Deutschland führen.
Investitionen und Wachstum werden gefördert
Unternehmen sehen eine wachsende Konjunktur vor sich und wollen daher ihre Personalstruktur anpassen. Die Industrie plant weiter mit weniger Personal, die Dienstleister wollen eher Stellen aufbauen. Ökonomen erwarten mehr Wachstum. Politische Rahmenbedingungen und die Globalisierung spielen ebenfalls eine Rolle bei dieser Entwicklung.